Das virtuelle Bekleidungsunternehmen

Anhand von ausgewählten Geschäftsfällen, die beispielhaft für innerbetriebliche Prozesse und deren betriebswirtschaftliche Auswirkungen stehen, lernen Studierende im virtuellen Bekleidungsunternehmen den Kausalzusammenhang zwischen Ursache und Wirkung ihrer Entscheidungen kennen.
 Der Kurs besteht aus einem praktischen Teil, in dem verschiedene Fallbeispiele und nachfolgende Entscheidungsketten durchlaufen werden, sowie aus einem theoretischen Teil, in dem Kenntnisse zur Fertigungsorganisation im Bekleidungsunternehmen vermittelt werden. 

Projektbeschreibung

In diesem die Vorlesung Fertigungsorganisation begleitenden Projekt werden die Folgen häufig auftretender Störungen finanzieller, technischer sowie terminlicher Art visualisiert.
 Die Produktionsplanung und -steuerung von Fertigungsprozessen wird infolge der auftretenden Störgrößen korrigiert und angepasst; parallel dazu werden die betriebswirtschaftlich/kaufmännischen Folgen aufgezeigt.
 
 Die Folgen von Störgrößen werden insoweit über die gesamte Unternehmensorganisation betrachtet und analysiert. Die Studenten/innen lernen in der virtuellen Unternehmung die Abbildung technischer Abläufe auf die betriebswirtschaftliche Ebene und können somit die Verzahnung der Bestandteile einer Unternehmensorganisation in Form des Kausalzusammenhanges zwischen Ursache und Wirkung begreifen.
 
 Somit wird durch das virtuelle Unternehmen auch die Folge einer einzelnen Handlung deutlich, so dass die Studenten/innen ein besseres Integrationsverständnis bereits während ihrer Hochschulausbildung erhalten.
 
 Im Rahmen der Sozialverantwortung wird darüber hinaus auch die Bedeutung des eigenen Tuns in einem Unternehmen offensichtlicher, so dass die Motivation für eine erfolgversprechende berufliche Tätigkeit erhöht wird.
 
 Mit Hilfe der Simulation von häufig auftretenden typischen Situationen in Unternehmen kann auch der Zusammenhang zwischen der Finanzsituation eines Unternehmens und der Beschäftigungssituation eines Unternehmens erläutert werden.
 
 Die zu implementierenden Szenarien berühren ganzheitlich die Schnittstelle zwischen technischen und betriebswirtschaftlichen Vorgängen und erlauben damit eine fächerübergreifende interdisziplinäre Betrachtungsweise.